Die Codesonne - Den genetischen Code entziffern
Mit dieser und ähnlichen Techniken gelang die vollständige Entzifferung des genetischen Codes. Die Ergebnisse dieser Entzifferung können in einer "Code-Sonne" dargestellt werden:
> Start- Codon
* Stopp- Cordon
Startcodonen signalisieren den Beginn einer Proteinsynthese. Zu den Stoppcordonen passen keine t-RNA- Moleküle und damit auch keine Aminosäuren. Bei UGA, UAA und UAG wird die Proteinsynthese abgebrochen.
Der
genetische Code; die Codonen sind von innen (5´) nach außen (3´) zu lesen.
Sie geben die Basensequenz der m-RNA- Codonen wieder, die für die außerhalb
des Kreises stehenden Aminosäuren kodieren
Die wichtigsten Eigenschaften des genetischen Codes:
1. Von den 64 möglichen Tripletts kodieren 61 den Einbau der 20 verschiedenen Aminosäuren. Die übrigen 3 dienen als Stopp- Zeichen. Treten sie, meist in Mehrzahl, in der Basenfolge auf, wird die Proteinbiosynthese abgebrochen (Terminator- Sequenz).
2. Der Code ist nicht überlappend, weil die Pripletts hintereinander abgelesen werden. (Ausnahmen hiervon gibt es nur bei Viren, deren Genom überlappend gelesen wird, weil es zu kurz ist, um die gesamte genetische Information fortlaufend zu speichern.)
3. Der Code ist kommafrei, weil keine Leerstelle zwischen den einzelnen Tripletts existiert.
4. Der Code ist degeneriert. Damit ist gemeint, dass der Einbau einer bestimmten Aminosäure durch mehrere verschiedene Tripletts kodiert werden kann. Überwiegend kodieren die Basenfolgen der ersten und zweiten Base.
5. Der Code ist universell, weil er von allen Organismen benutzt wird. Es gibt allerdings so etwas wie Dialekte. Unterschiedliche Organismengruppen bevorzugen für die gleiche Aminosäure eine jeweils andere Version aus dem degenerierten Code.
6. Der Code ist eindeutig, da ein bestimmtes Triplett immer nur den Einbau einer ganz bestimmten Aminosäure festlegt.
Aufgabe:

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